Denervation

Hüftsgelenksdysplasie

Die HD (Hüftsgelenksdysplasie) ist eine erblich bedingte Fehlbildung des Hüftgelenkes. Hüftgelenkspfanne und Oberschenkelkopf sind nicht passend für einander geformt. HD kann ein- oder beidseitig auftreten. Fortschreitende Arthrose begleitet von starken Schmerzen sowie Einschränkungen in der Bewegung sind die Folge der ungleichmäßigen Belastung. Nur durch Röntgenuntersuchungenkann eine zweifelsfreie HD-Diagnose gestellt werden.

Eine mögliche Therapieform neben der großen Operation (wie z.B. künstliches Hüftgelenk oder Femurkopfresektion) bietet die dorsale Denervation: dies ist ein minimal invasiver Eingriff für Veterinärchirurgen. Es werden weder Implantate eingesetzt, noch knöchernde Strukturen verändert. Es ist lediglich ein kleiner Hautschnitt nötig, auch müssen keine Muskeln durchtrennt werden. Der Operateur arbeitet sich zwischen den Muskeln hindurch zum Hüftgelenk, in dessen Bereich die Knochenhaut abgeschabt und somit Nervenfasern zerstört werden, die für die Schmerzempfindung des Hüftgelenks zuständig sind.

Keine HD

Keine HD
Grad A/B

HD Mittel

Mittlere HD
Grad C

HD Schwer

Schwere HD
Grad D/E